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Heinrich-Theissing-Institut Schwerin  >  Publikationen  >  BĂĽcher  >  Jugendweihe in der DDR

Jugendweihe in der DDR

Geschichte und politische Bedeutung aus christlicher Sicht

von Georg Diederich, Bernd Schäfer, Jörg Ohlemacher

ISBN x-xxxx-xxxx-x

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In der Erinnerung vieler Zeitgenossen ist die Jugendweihe in der DDR immer eine Selbstverständlichkeit gewesen. Schon weithin vergessen ist die Zeit vor 1954, in der die herrschende Staatspartei, die Sozialistische Einheitspartei Deutschlands (SED), alle Bestrebungen aus den eigenen Reihen unterdrückte, die eine Einführung der antikirchlich und atheistisch geprägten Jugendweihe forderten.
Am 31. März 1950 veröffentlichte die  SED-Zeitung „Neues Deutschland“ einen Arti-kel mit der Ăśberschrift: „Warum keine Jugendweihe?“. Autor des Beitrags war der Leiter der Abteilung Kultur und Erziehung im Zentralsekretariat der SED, Stefan Heymann. Aus dessen AusfĂĽhrungen wird die Lage deutlich, in der sich die SED da-mals gegenĂĽber den Kirchen und der christlichen Bevölkerungsmehrheit befand.